Aktuelle Presse- und sonstige Berichte

Nachruf von Stefan Kindler

Veröffentlichung in der Unterföhringer Rundschau am 07.06.2019,    Seite 1

Veröffentlichung in der Unterföhringer Rundschau am 07.06.2019,    Seite 3

Veröffentlichung in der Unterföhringer Rundschau am 07.06.2019, Seite 10 und 11

Veröffentlichung im Gemeindeblatt Unterföhring am 07.06.2019

Ein herzlicher Dank zum hundertjährigen Jubiläum

 

Die Weihe der restaurierten Fahne am 26. Mai stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Vereinsgeschichte des Männergesangvereins dar. Deshalb ein herzliches Dankeschön an die Fahnenabordnungen und Vertreter der Unterföhringer Traditionsvereine, an Vereinssprecher Stefan Ganser, an die Schützengesellschaft Immergrün, aus der heraus 1919 der MGV gegründet wurde, an die Freiwillige Feuerwehr, Trachtenverein, Soldaten- und Kriegerverein, Gartenbauverein, Laienspielgruppe, Museum- und Heimatverein, Kolpingsfamilie und Pfarrgemeinderat. Ein herzliches Dankeschön an Pfarrer Dr. Markus Brunner und alle, die an der feierlichen Gestaltung der Festmesse beteiligt waren. Und ein herzliches Dankeschön an Landrat Christoph Göbel für das Mitfeiern.

 

Ohne die Unterstützung der Gemeinde Unterföhring wäre das Festwochenende nicht möglich gewesen. Ein herzliches Dankeschön geht an Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer mit den Stellvertretern Betina Mäusel und Johann Zehetmair, an die Gemeindeverwaltung und an das Team des Bürgerhauses, an die vielen Spender aus dem Kreis der Sänger und Förderer für Trauerband, Bewirtung, Dekoration, Festschrift und für viele weitere Vorhaben.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Blaskapelle Unterföhring mit ihrer Vorsitzenden Hanni Schweikl und ihrem Dirigenten Markus Walter, außerdem an das Team des „Politia“ für die aufmerksame und professionelle Bewirtung, an Mathilde Wolferstetter für die wertvolle Unterstützung bei der Erstellung der Festschrift und an alle, die zum Fest beigetragen haben.

 

Ein musikalischer Dank an die Gastchöre: Der Patenverein MGV Aschheim, aus dem Bayerischen Sängerbund der Münchner Männerchor, aus den Partnergemeinden der MGV Großkamsdorf und der Coro Alpino Monte Bernadia (ein besonderes Dankeschön an Itala Patriarca aus Tarcento für die Koordination). Eine großartige Bereicherung und Motivation war die Festrede des Präsidenten des Bayerischen Musikrats Dr. Thomas Goppel.

 

Schließlich ein Dankeschön an die Sänger selbst, für die Vorbereitung und die Probenarbeit, besonders an Chorleiter Rainer Wiedemann, und an alle Sängerfrauen, die ihre Männer dabei unterstützen, wenn sie ihre Freizeit dem Männergesangverein widmen. Als ihr besonderes Zeichen haben sie dem Verein ein wertvolles Fahnenband gestiftet.

                                                                                      Franz Solfrank (1. Vorsitzender)

Veröffentlichung im Gemeindeblatt Unterföhring am 31.05.2019

Die Sänger aus Tarcento, München, Kamsdorf und Unterföhring sangen gemeinsam zum Abschluss des Jubiläumskonzerts im Bürgerhaus

Mit Herz, Leidenschaft, Begeisterung und Bescheidenheit

Der Unterföhringer Männergesangverein feierte sein hundertjähriges Bestehen

 

Selbstbewusst und festlich, aber im eigenen Auftreten bescheiden feierte der Männergesangverein Unterföhring sein hundertjähriges Bestehen. Bereits der Kameradschaftsabend am ersten Jubiläumsabend am 24. Mai mit den Sängern und Sängerfrauen aus Unterföhring und den Partnergemeinden Kamsdorf und Tarcento war ein unaufgeregtes Treffen mit dem Grillen von Thüringer Bratwürsten und mit hunderten selbst gemachten Frühlingsrollen, mit viel Musik aus Thüringen und dem Friaul, und vielen Freundschaftsbeweisen der Chöre.

 

Im anspruchsvollen Programm des Jubiläumskonzerts am Samstag im vollen Bürgerhaus standen nicht 100 Jahre MGV Unterföhring im Vordergrund, sondern eine Reise durch über 200 Jahre Männerchorgeschichte in Deutschland. Lieder von Mozart und Silcher bis hin zu Haindling wurden vorgetragen von den Männergesangvereinen aus Unterföhring und Kamsdorf, dem Coro Alpino Monte Bernadia, dem MGV Aschheim und erstmals in Unterföhring dem Münchner Männerchor. Begeisterter bis frenetischer Applaus galt nicht nur der vorgetragenen Musik, sondern auch dem Präsidenten des Bayerischen Musikrats Dr. Thomas Goppel, der eine mitreißende und humorvolle Festrede aus dem Stegreif hielt. Wenn die Männer-Chöre aus Tarcento, Kamsdorf und Unterföhring auf der Bühne stehen, dann darf „La Montanara“ als Schluss-Chor nicht fehlen, diesmal unterstützt vom Münchner Männerchor, und unter der Leitung von Maestro Andrea Michelini.

 

„Der Preisgesang der Herrlichkeit durchtöne Erd und Himmel weit“. Dieses Solo der Bässe im „Sanctus“ der Dritten Singmesse von Anton Faist charakterisierte den Festgottesdienst am Sonntag mit der Weihe der restaurierten Vereinsfahne und neuer Fahnenbänder. Festlich war der Einzug der Fahnen der Unterföhringer Traditionsvereine und der Gastchöre in der kath. Pfarrkirche St. Valentin. Ganz in Erinnerung an seinen Großvater und legendären Sänger trug Thilo Schub die Fahne des MGV. Pfarrer Dr. Markus Brunner zelebrierte in Anwesenheit von Landrat Christoph Göbel und allen Unterföhringer Bürgermeistern einen feierlichen Gottesdienst, den der MGV unter der Leitung von Rainer Wiedemann auf der Orgelempore eindrucksvoll gestaltete. Die Noten dieser abwechslungsreichen Messe wurden dem Chor in den fünfziger Jahren vom ehemaligen Pfarrer Pschorr gestiftet, gerieten aber in den letzten Jahrzehnten zu Unrecht in Vergessenheit.

 

Beeindruckend war das Totengedenken am Unterföhringer Kriegerdenkmal. Der Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“ der Unterföhringer Blaskapelle war den verstorbenen Vereinsmitgliedern des MGV gewidmet. Der Coro Alpino Monte Bernadia, der in der Tradition der italienischen Gebirgsjäger singt, gedachte mit „la preghiera del caduto ignoto“, dem Gebet für den unbekannten Soldaten, das zuvor auf Deutsch verlesen wurde, aller Opfer der Kriege und von Gewaltherrschaft. Die Männergesangvereine der drei Partnergemeinden wollten damit am Tag der Europawahlen ein eindrucksvolles Zeichen setzen.

 

Im anschließenden Frühschoppen im Bürgerhaus wurden dann auch die Reden von Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer und Landrat Christoph Göbel von der Blaskapelle Unterföhring unter der Leitung von Markus Walter nicht mit dem Bayerischen Defiliermarsch, sondern mit der Europa-Hymne eingeleitet.

 

Stolze Ehrenmitglieder und ihre Gratulanten – Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer, 2. Sängervorstand Harry Focke, Sängervor-stand Franz Solfrank, Landrat Christoph Göbel, 3. Bürgermeister Johann Zehetmair und 2. Bürgermeisterin Betina Mäusel gratulie-ren den vier Ehrenmitgliedern des MGV (v. l.): Donat Aigner, Johann Brandl, Pfarrer Johannes Erzgräber und Rainer Wiedemann

 

Die Unterföhringer Vereinsfamilie zeigte ihren Zusammenhalt nicht nur in der Kirche, sondern mit ihren Fahnenabordnungen auch im Bürgerhaus. Neben dem Patenverein aus Aschheim erhielt die Schützengesellschaft Immergrün Unterföhring vom MGV ein zuvor von Pfarrer Dr. Brunner geweihtes Fahnenband. Alle Unterföhringer Fahnen bildeten einen beeindruckenden Rahmen für die anschließende Ernennung von Ehrenmitgliedern. Der ehemalige Unterföhringer Pfarrer Johannes Erzgräber, jahrzehntelang aktiver Sänger und jetzt in Karlsruhe lebend, Chorleiter Rainer Wiedemann, Ehrenvorstand Donat Aigner und Johann Brandl, mit 93 Jahren ältester Sänger, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, die sich in einzigartiger Weise um den Verein verdient gemacht haben.

 

Die mit den Worten von Dr. Thomas Goppel „schönste Festschrift, die ich jemals gesehen habe“, die zu „100 Jahren Männergesangverein Unterföhring“ erstellt wurde, wurde am Festwochenende an alle Beteiligten und Besucher verteilt und gibt es im Rathaus, im Heimatmuseum oder beim Verein selbst. Sie zeigt ein großes Stück musikalischer Orts-Geschichte und Gegenwart in Unterföhring.

 

                                                                                                                             Franz Solfrank

Veröffentlichung im Münchner Merkur am 27.05.2019

Plakat zum hundertjährigem Jubiläum

Das weitere Jubiläumsprogramm:

Sonntag, 26. Mai 2019

Festmesse mit Fahnenweihe um 09.00 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Valentin

Anschließend Ehrung der Verstorbenen am Kriegerdenkmal

Anschließend im Bürgerhaus:

Frühschoppen mit Ehrungen und Grußworten mit der Blaskapelle Unterföhring,

dem MGV Kamsdorf und dem Coro Alpino Monte Bernadia

 

Veröffentlichung im Gemeindeblatt Unterföhring am 24.05.2019

Der MGV, frisch ausgezeichnet mit der „Zelter-Plakette“, lädt ein zum Jubiläumsfest


„Als Auszeichnung für die in langjährigem Wirken erworbenen Verdienste um die Pflege der
Chormusik und des Deutschen Volkslieds“, so steht es in der Urkunde zur Verleihung der Zelter-
Plakette. Der Männergesangverein Unterföhring hat sie in einer Festveranstaltung am 18. Mai in
Landshut aus den Händen von Kultusminister Bernd Sibler, dem Präsidenten des Bayerischen
Musikrats Dr. Thomas Goppel und dem Vorsitzenden des Bayerischen Sängerbundes Karl Weindler
erhalten. Sie ist die höchste Auszeichnung Deutschlands für Amateur-Chöre, verliehen von
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, und wird erst nach mindestens 100 Jahren
Vereinstätigkeit vergeben.
Gewürdigt wurde unter anderem, „dass in der extrem wachsenden, modernen Gemeinde
Unterföhring der Männergesangverein fester Bestandteil des kulturellen Lebens ist und für den
Zusammenhalt der Vereine und die Tradition des Ortes eintritt“. Für die 31 aktiven Sänger mit ihrem
Chorleiter Rainer Wiedemann ist die Verleihung der Zelter-Plakette Anerkennung und Motivation für
die Zukunft.
Der Männergesangverein lädt an diesem Wochenende nicht nur zu seinem Jubiläums-Konzert am
Samstag, 25. Mai um 19.00 Uhr ins Bürgerhaus ein (Eintritt frei, Einlass ab 18.00, bewirtet), sondern
traditionsbewusst auch zum Festgottesdienst mit Fahnenweihe am Sonntag, 26. Mai um 09.00 Uhr in
der kath. Pfarrkirche St. Valentin. Beteiligt sind auch die Fahnenabordnungen der Unterföhringer
Traditionsvereine. Anschließend sind alle Mitglieder mit Angehörigen, Förderer, Musikfreunde und
Teilnehmer an den Jubiläumsfeiern zum gemeinsamen Frühschoppen in das Bürgerhaus eingeladen,
umrahmt von der Blaskapelle Unterföhring, dem MGV Kamsdorf und dem Coro Alpino Monte
Bernadia.                                                                                                      

                                                                                                                             Franz Solfrank

Von links: Harry Focke, Alexander Putz (Oberbürgermeister Landshut), Donat Aigner, Dr. Thomas Goppel (Bayerischer Musikrat), Karl Klietsch, Karl Weindler (BSB), Rainer Wiedemann, Franz Solfrank, Staatsminister Bernd Sibler                                                      Copyright: Christine Vincon

Veröffentlichung in der SZ, Landkreisausgabe, vom 20.05.2019

Artikel folgt in Kürze

Pressemitteilung für SZ, Merkur, hallo, Bogenhausener Anzeiger

„Von Bässen und Tenören…“

 

Unter diesem Motto wird am Samstag, 25. Mai im Unterföhringer Bürgerhaus Musik aus über 200 Jahren Männerchorgeschichte in Deutschland, Musik von Mozart bis Haindling, von fünf ganz unterschiedlichen Chören vorgetragen. Mit diesem Konzert und seinen Gästen feiert der Männergesangverein Unterföhring sein 100-jähriges Bestehen. Der MGV aus Aschheim ist der Patenverein des MGV Unterföhring und bei den legendären Sängertreffen im Münchner Nordosten regelmäßig in der Gemeinde zu Gast. Er widmet sich mit seinen über 40 Sängern selbst gesetzten anspruchsvollen Adaptionen neuerer populärer Musik. Der renommierte Münchner Männerchor tritt erstmals in Unterföhring auf und ist sowohl in der ernsthaften als auch in der populären Musik zu Hause. Der Coro Alpino Monte Bernadia aus der Partnergemeinde Tarcento im Friaul singt in der Tradition italienischer Gebirgsjäger und steuert internationale Aspekte bei. Mit dem Männergesangverein aus Kamsdorf, der Partnergemeinde aus Thüringen, steht der MGV Unterföhring regelmäßig gemeinsam auf der Bühne. Beide werden sich bei diesem Konzert der klassischen Männerchortradition widmen. Die Festrede hält der Präsident des Bayerischen Musikrats Dr. Thomas Goppel.

 

Das Konzert findet am Samstag, 25. Mai um 19.00 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses, Münchner Straße 65, statt. Alle Musikinteressierte, nicht nur aus Unterföhring und Umgebung, sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, Einlass ist um 18.00 Uhr, der Saal ist bewirtet.

 

Der Männergesangverein Unterföhring wird zu seinem hundertjährigen Jubiläum erstmals in neuen blauen Sakkos auftreten, die die weinroten Sakkos ersetzen, die seit 1988 die einheitliche Sängerkleidung bilden. Außerdem wurde die Vereinsfahne von 1952 restauriert. Sie wird am Sonntag, 26. Mai um 09.00 Uhr in der Festmesse in St. Valentin neu geweiht werden, begleitet von den Fahnenabordnungen der Unterföhringer Traditionsvereine. Der MGV wird dabei die Dritte Sing-Messe von Anton Faist aufführen. Im Anschluss daran findet am Kriegerdenkmal das Gedenken an die Verstorbenen des Vereins und im Bürgerhaus ein Frühschoppen mit Ehrungen statt, zu dem alle Mitglieder, Freunde und Förderer und alle Gottesdienstbesucher und Teilnehmer an der Fahnenweihe eingeladen sind. Dabei spielt die Blaskapelle Unterföhring und es singen die Partnerchöre aus Kamsdorf und Tarcento. Die Jubiläumsfeiern stehen unter der Schirmherrschaft des Unterföhringer Bürgermeisters Andreas Kemmelmeyer.

 

Zum Jubiläum hat der Verein eine 100-seitige Festschrift erstellt, die am Festwochenende verteilt wird. Viele aktuelle Themen, die Geschichte der Männerchöre in Deutschland, die Zeit der Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg, aber auch die wenigen erhaltenen Überlieferungen aus der Gründungszeit direkt nach dem 1. Weltkrieg kommen dabei zu Wort. Nachdem die erste Vereinsfahne und das Vereinsarchiv im Jahr 1948 verbrannt sind, ist das Foto des Chors von der Fahnenweihe 1926 eines der wenigen und dafür umso wertvolleren Dokumente aus der Gründungsphase.

                                                                                                     Franz Solfrank, 1. Vorsitzender

  • Die Sänger des MGV mit neuen blauen Sakkos und restaurierter Fahne feiern am 25./26. Mai ihr 100-jähriges Jubiläum (außen vor dem Rathaus und innen im Bürgerhaus)
  • Die Weihe der ersten Fahne des Vereins von 1926

Veröffentlichung im Gemeindeblatt Unterföhring am 05.04.2019

Ein erfolgreiches Sängertreffen

Einen bunten Querschnitt durch die Welt der Männergesangvereine bot das 70. Sängertreffen der Nord-Ost-Vereine am 30. März im voll besetzten Bürgersaal in Ismaning. Die Chöre aus Aschheim, Feldkirchen, Heimstetten, Ismaning, Ottobrunn, Trudering und Unterföhring zeigten mit traditioneller Männerchormusik, bayerischen Liedern, modernen Adaptionen, aber auch Stimmungsmusik, wie sie ihre Gegenwart und vor allem die Zukunft gestalten. Insgesamt standen 200 Sänger auf der Bühne und stellten die Region schon fast als „Hochburg“ der Männergesangvereine dar. Mit dem fränkischen Volkslied „Lustig ihr Brüder“, mit der „Auserwählten“, einem schwäbischen Volkslied im Chorsatz von Friedrich Silcher und dem „Jägerchor“ aus dem „Freischütz“ in bayerischer Fassung von „Caesar“ Frey  waren die Unterföhringer Sänger mit ihrem Chorleiter Rainer Wiedemann in einer traditionell orientierten Variante dabei, die sauber und sehr präsent unter großem Beifall vorgetragen wurde.

Die Nacht war kurz. Doch am nächsten Morgen waren alle Sänger unter Beachtung der Sommerzeitumstellung pünktlich zum Einsingen in der Kirche, um die Vereinsmesse der Schützengesellschaft Immergrün mit der „Greisinger Messe“ zu gestalten. Ein herzlicher Dank geht an die Schützen für die anschließende Einladung zum gemeinsamen „Weißwurstessen“.                                                                                                                                        Franz Solfrank

Der MGV Unterföhring auf der Bühne des Ismaninger Bürgersaals

Veröffentlichung im Gemeindeblatt Unterföhring am 29.03.2019

„Greisinger Messe“ für die Schützen

 

Wie in jedem Jahr wird der MGV an diesem Sonntag, 31. März 2019 um 09.00 Uhr die Vereinsmesse der Schützengesellschaft Immergrün Unterföhring musikalisch gestalten. In diesem Jahr haben sich die Schützen dafür die „Greisinger Messe“ gewünscht. Am Vorabend, am 30. März findet um 19.00 Uhr das große Sängertreffen der Nordost-Vereine statt, diesmal im Ismaninger Bürgersaal. Teilnehmer sind die Männerchöre aus Aschheim, Feldkirchen, Heimstetten, Ismaning, Ottobrunn, Trudering und Unterföhring mit einem abwechslungsreichen Streifzug durch ihre Repertoires. Das erste Sängertreffen war 1950 im Lechner-Garten in Unterföhring auf Initiative des damaligen Unterföhringer MGV-Vorsitzenden Michael Frey. Mit ziemlicher Sicherheit ist es das erfolgreichste, älteste ununterbrochen stattfindende und verbandsunabhängige Sängertreffen in Deutschland.

                                                                                                         1. Vorstand Franz Solfrank

Bildunterschrift: Michael Frey beim Sängerfest 1950 im Lechnergarten

Veröffentlichung in der Unterföhringer Rundschau am 15.03.2019

Die höchste Auszeichnung des Chorgesangs in Deutschland für den Männergesangverein

 

Rechtzeitig vor der Jahreshauptversammlung 2019 erreichte den MGV die Nachricht, dass ihm am 18. Mai 2019 in Landshut im Rahmen einer zentralen Veranstaltung für Bayern von Kultusminister Bernd Sibler die ZELTER-Plakette überreicht wird.

 

Die ZELTER-Plakette wurde im Jahr 1956 als Auszeichnung für Chorvereinigungen, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben, von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet. Sie wird frühestens aus Anlass des einhundertjährigen Bestehens eines Chores auf dessen Antrag durch den Bundespräsidenten verliehen. Voraussetzung für die Verleihung ist der Nachweis, dass sich der Chor “in ernster und erfolgreicher musikalischer Arbeit der Pflege des Chorgesanges gewidmet und im Rahmen der örtlich gegebenen Verhältnisse künstlerische oder volksbildende Verdienste erworben hat.“ Sie ist benannt nach Carl Friedrich Zelter (1758-1832), Professor an der königlichen Akademie der Künste in Berlin und Freund Johann Wolfgang von Goethes und einer der Väter des Chorgesangs in Deutschland.

 

Die Verleihung der Zelter-Plakette ist trotzdem nur einer von vielen Höhepunkten des Jahres. Die Vorbereitung des Jubiläumsjahres nahm deshalb breiten Platz in der Jahreshauptversammlung 2019 ein. Genauso umfangreich war der Rückblick von Chorleiter Rainer Wiedemann und zweitem Vorstand Harry Focke auf das vergangene Sängerjahr. Bei 38 Chorproben und zusätzlichen Solistenproben mit Mathias Bettau, Harry Focke und Tobias Volner fanden Auftritte bei Ständchen, Messen, Konzerten und Vereinsfeiern statt. Das geprobte Repertoire im Jahr 2018 umfasste 119 Titel, davon waren 28 kirchliche Lieder, 15 Weihnachtslieder und 11 Sängersprüche.

 

Besonders beeindruckend waren die folgenden Höhepunkte: Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gemeindepartnerschaft Unterföhring – Kamsdorf gestaltete der MGV zusammen mit dem Männergesangverein Großkamsdorf den dortigen Festakt mit. Das 50-jährige Chorleiter-Jubiläum in Kloster Reutberg, der gemeinsame Auftritt beim Unterföhringer Kulturfestival 2018 mit den Freunden aus Kamsdorf und Tarcento, verbunden mit der Verleihung des Sonderkulturpreises der Gemeinde Unterföhring an Rainer Wiedemann, waren Glanzlichter. Unter anderem das Nord-Ost-Sängertreffen in Aschheim, Messen in Arnstorf und in der Asamkirche, die traditionellen Vereinsmessen, ein Konzert im Feringahaus und Offene Singen auf den Christkindlmärkten waren nicht weniger wichtig. Bereits zum 15. Mal war der „Unterföhringer Advent“ ein Höhepunkt der Vorweihnachtszeit.

 

Trotz der erfreulichen Entwicklung bei der Zahl der aktiven Sänger musste sich der Chor mit Leo Kleinle und Hans Weinisch von zwei Aktiven am Grab verabschieden. Traditionsgemäß begann die Versammlung deshalb mit einer Gedenkminute für alle im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder. Das Gewinnen neuer Sänger ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben.

 

In seinem Grußwort drückte der erste Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer seine volle Hochachtung vor der Leistung der aktiven Sänger und seinen Stolz über die Arbeit des MGV aus. Er freute sich auf das Festwochenende des MGV am 25./26. Mai und bestätigte das Vorhaben des Vereins, das ein solches Jubiläum anständig gefeiert werden sollte.

 

Bei den vielen Themen dauerte die Versammlung etwas länger als sonst, auch wenn keine Neuwahlen anstanden. Im Zuge der Sichtung alter Vereinsunterlagen für die Festschrift wurde ein Satz aus dem Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 12.01.1974 entdeckt: „Im Vollgefühl des bisher Geleisteten überließen sich die Sänger dann anschließend den traditionellen Annehmlichkeiten des gemütlichen Teils der Veranstaltung.“ Das gilt auch noch im Jahr 2019.

 

Zu den Annehmlichkeiten in den Tagen nach der Jahreshauptversammlung zählten, dem Ehepaar Bärbel und Josef Rothbauer zur „Diamantenen Hochzeit“ und Harti Kirstein zu einem runden Geburtstag gratulieren zu dürfen. Weitere Geburtstagsfeiern werden folgen. Wegen der kommenden Aufgaben wurde kurzfristig eine Chorprobe am Faschingsdienstag eingeschoben. Aber auch diese wurde faschingsmäßig aufgepeppt.

                                                                                                     Franz Solfrank, 1. Vorsitzender

Veröffentlichung im Gemeindeblatt Unterföhring am 15.03.2019

Ein Taktstock und ein Accordangeber

 

Ein herzliches Dankeschön dem Heimat- und Museumsverein „Feringer Sach“ für die Ausstellung zu „100 Jahren Männergesangverein“ und „30 Jahren Blaskapelle“, die am 10. März mit einem Konzert der Blaskapelle im Museum beendet wurde. Eine schöne Gelegenheit, sich der Vereinsgeschichte der Sänger in Unterföhring wieder bewusst zu werden. Mit der Entdeckung des ersten Kassenbuches des MGV durch den Museumsverein konnte vor kurzem erstmals für die heutige Sängergeneration die Gründung des Vereins dokumentiert werden, nachdem alle anderen Dokumente 1948 verbrannt waren. Die ersten beiden Kassen-Ausgaben waren am 4. Januar 1919, also bereits zwei Wochen vor der Vereinsgründung, in Höhe von 11 Mark 40 für einen Taktstock und einen „Accordangeber“, eine Stimmpfeife für den damaligen Chorleiter Franz Hanrieder. Das waren die besten Investitionen in die Zukunft, die man sich nur vorstellen kann. Wer die Ausstellung verpasst hat, kann sich auf die umfangreiche Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Männergesangvereins freuen, die Ende Mai 2019 erscheinen wird.

                                                                                                 Franz Solfrank (1. Vorsitzender)

Rainer Wiedemann, Johannes Kärtner, Franz Schweikl und Harald Focke entdecken alte Sängerfreunde

Todesanzeige Josef Obermeier

Die Sänger haben bei der Beerdigung am 07.03.19 nach dem Requiem auch am Grab gesungen

Veröffentlichung im Gemeindeblatt Unterföhring am 01.03.2019

Glückwunsch zur „Diamantenen Hochzeit“

 

Seinen Geburtstag feierte Josef Rothbauer schon als Kassenrevisor bei der Jahreshauptversammlung mit den Sängern. In der darauf folgenden Singstunde ließ dann der Chor ihn und seine Frau Bärbel gemeinsam hochleben und gratulierte zur „Diamantenen Hochzeit“. Mit „Wunschliedern“ und einem Querschnitt durch das Repertoire und Soloständchen von Mathias Bettau und Harry Focke wünschten sie beiden viel Glück und freuen sich schon auf deren nächste runde Hochzeit.

 

Ohne Josef Rothbauer ist der MGV kaum vorstellbar. Bei vielen Anlässen begleitet er neben Chorleiter Rainer Wiedemann Solisten und Chor am Klavier. Die „Gruppe Rothbauer“ prägt mit ihren besinnlichen und nachdenklichen Beiträgen die Weihnachtsfeiern des Männergesangvereins. Und gemeinsam mit seiner Frau ist er treibende Kraft in der Kegelrunde des MGV. Als Dank für das Privatkonzert im Musikvereinskeller luden beide die Sänger anschließend zur Brotzeit und zu selbst gebackenen Faschingskrapfen ein.

                                                                                                    Franz Solfrank (1. Vorsitzender)

Harald Focke und Franz Solfrank gratulieren Bärbel und Josef Rothbauer zum 60. Hochzeitsjubiläum

Veröffentlichung in der Unterföhringer Rundschau am 15.02.2019

 

Zusätzliches Bild mit der Vorsitzenden von FeringerSach Frau Hillen (unten links) sowie weiteren Sängern und Bläsern

Veröffentlichung im Gemeindeblatt Unterföhring am 01.02.2019

Bildlich zu Gast im Heimatmuseum

 

100 Jahre Männergesangverein und 30 Jahre Blaskapelle Unterföhring sind Anlass für eine Foto-Ausstellung des Heimatmuseums „Feringer Sach“ in der Bahnhofstraße. Die Eröffnung ist am Sonntag, 3. Februar um 14.00 Uhr. Das Museum ist ansonsten jeden Mittwoch von 16.30 bis 19.00 Uhr geöffnet. Parallel dazu findet die Ausstellung „Maria Lichtmess, ein bedeutender Tag für Bauern und Dienstboten“ statt.

 

Wegen des Konzerts „Kindheitserinnerungen“ der Blaskapelle Unterföhring am Samstag, 9. Februar im Bürgerhaus findet die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins nicht wie üblich am ersten Freitag nach „Lichtmess“, sondern eine Woche später statt. Alle Mitglieder, sowohl die aktiven Sänger als auch die passiven und fördernden Mitglieder sind am Freitag, 15. Februar um 19.30 Uhr in den Musikvereinskeller an der Rückseite der Volksschule eingeladen. Die Einladung mit Tagesordnung wird an alle Mitglieder versandt.

                                                                                                     Franz Solfrank (1. Vorsitzender

Veröffentlichung im Gemeindeblatt Unterföhring am 25.01.2019

„100 Jahre Männergesangverein“

 

Die „Novemberrevolution“ des Jahres 1918, die Ermordung Kurt Eisners, die Flucht der bayerischen Regierung nach Bamberg und das gewaltsame Ende der Räterepublik sind die Rahmenbedingungen nach dem 1. Weltkrieg in München. Umgeben von diesen Unruhen gründeten 16 Unterföhringer am 18. Januar 1919 den Männergesangverein Unterföhring. Die Wurzeln liegen weiter zurück. Denn alte Chroniken berichten, dass schon ab 1874 „für viele Jahre das gemeinschaftliche Singen ein wesentlicher Bestandteil feuermännischer Ausbildung“ war. Und: „Aus der Mitte der Schützengesellschaft Unterföhring gründete sich 1913 ein Männerchor, dirigiert von Lehrer Schuster“. Der erste Weltkrieg setzte dem ein Ende.

 

Die Namen der Gründungsmitglieder sind nicht überliefert, genauso wenig ist über Einzelheiten der Gründungsphase bekannt. Denn diese Unterlagen sind gemeinsam mit der ersten Vereinsfahne bei einem Brand im Vereinslokal „Zur Post“ im Jahr 1948 verloren gegangen. Allerdings gibt es Hinweise auf 23 namentlich genannte Sänger bei einer der ersten Proben im Februar 1919: Benno Welsch sen. (1. Vorstand), Franz Hanrieder (Dirigent), Georg Aschenbrenner, August Burkei, Andreas Deck, Hans Frey, Josef Haller, Michael Hanrieder, Simon Hanrieder I, II und III, Peter Hoisl, Anton, Georg, Hans und Josef Lechner, Theodor Mader, Wolf Schnabel, Anderl Strell, Arnold Suhner, Benno Welsch jun., Willy Wimmer und Xaver Zacherl.

 

In Würdigung dieser Väter des Vereins kamen die jetzigen Sänger mit Frauen am Gründungsdatum, am 18. Januar 2019 im „Hackerbräu“ zu einem freundschaftlichen Abendessen zusammen, ohne große Reden, ohne Zeremoniell, ganz in der geselligen Tradition des Vereins. Dieser Abend bildete den würdigen Auftakt des Jubiläumsjahrs mit dem offiziellen Höhepunkt am 25. Mai mit einem großen öffentlichen Festkonzert im Bürgerhaus und am 26. Mai mit einer Festmesse mit der Weihe der restaurierten Fahne in St. Valentin und einem anschließenden Frühschoppen im Bürgerhaus.

 

Wer dieser Jubiläumsjahr hautnah als neuer aktiver Sänger miterleben möchte, ist herzlich eingeladen, sich dem Chor anzuschließen. Chorproben sind jeden Dienstag um 19.30 Uhr im Musikvereinskeller an der Rückseite der Volksschule.

                                                                                                    Franz Solfrank (1. Vorsitzender)